Abzocker-Firmen zuvorkommen: Steigern Sie Ihre Online-Präsenz eigenständig

Abzocker-Firmen zuvorkommen: Steigern Sie Ihre Online-Präsenz eigenständig

Der B2B-Sektor ist nun ebenso im Netzwerk vertreten wie der B2C-Sektor. Mit anderen Worten ist das Internet sowohl für Lieferanten als auch für professionelle Käufer die erste Anlaufstelle. Für Unternehmen bedeutet dies in der Regel Investitionen in Online-Marketing. Aber der Mangel an Wissen über “Welche Möglichkeiten habe ich?”, “Wo fange ich an?” oder “Was brauche ich für eine erfolgreiche Präsenz?” – oft wird von fragwürdigen Unternehmen, auch genannt Abzocker-Firmen, durch vermeintlich ernsthafte Angebote zur Optimierung der Online-Präsenz ausgenutzt.

Doreen Schlicht, Senior Director Markenmarketing / PR des B2B-Marktplatzes “Wer liefert was” empfiehlt, zunächst einen individuellen Fragebogen zu erstellen. Denn für jedes Unternehmen gibt es unterschiedliche Herausforderungen und Inhalte, die im B2B-Kontext relevant sind und die Sie zunächst selbstständig erwerben sollten. Wertvolle Hilfe wird unter anderem von den Handels- und Industriekammern geleistet.

Wie gehen Abzocker-Firmen vor?

Der B2B-Marktplatz “Wer liefert was” listet 540.000 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen auf. Hören Sie diesen Unternehmen zu, alarmierende Geschichten über vermeintlich angesehene Unternehmen, um die Online-Präsenz zu optimieren. Oft wird von ein und demselben Trick gesprochen. Nach eigenen Angaben bieten diese Abzocker-Firmen professionelle, maßgeschneiderte, individuelle Websites für KMU an.

Um die Markenbekanntheit zu erhöhen, wird das Unternehmen auch gezwungen sein, ein Unternehmensvideo, eine mobile Website und eine Social-Media-Präsenz einzuführen, in den meisten Fällen ohne das Unternehmen und seinen Service zu kennen. Es kommt gelegentlich vor, dass die Einrichtung eines Online-Shops empfohlen wird, obwohl das Unternehmen keine Waren zum Verkauf anbietet. Nach dem ersten Kontakt fordert das Unternehmen einen Termin mit dem Außendienst. Oft ein paar Tage nach dem ersten Kontakt kann ein Vertrag in der Post sein, die sofort unterzeichnet werden sollte.

Oder es gibt Unternehmen, die ohne vorherige Kontaktaufnahme ein angeblich formelles Schreiben mit Angaben zum jeweiligen Unternehmen und dem Antrag auf Berichtigung und anschließende Rücksendung senden. Die Formalität des Schreibens lässt es als offizielles Dokument erscheinen, weshalb viele KMU auf die Anfrage reagieren, indem sie unwissentlich Geschäfte tätigen und für nicht in Anspruch genommene Dienstleistungen bezahlen. In manchen Fällen sind die Ansätze der Unternehmen sogar dreist: Wie Anrufer per Telefon als Google-Mitarbeiter anrufen. Sie versprechen den Unternehmen die ersten Plätze in den Suchmaschinenergebnissen und sprechen von einem Widerrufsrecht, auf das sich der Kunde bei näherer Betrachtung nicht berufen kann.

Was können KMU alleine gegen Abzocker-Firmen tun?

Bevor KMU in fremde Hände geraten und möglicherweise von Abzocker-Firmen über den Tisch gezogen werden, empfiehlt es sich, zunächst eine “Selbstanalyse” Ihres eigenen Unternehmens durchzuführen. Ziel dieser Analyse ist es herauszufinden, welche Wege und Mittel zu Ihrem Unternehmen passen, um die vom Unternehmen gesetzten Ziele individuell zu erreichen. Um dies festzustellen, sollte ein Unternehmen die Fragen “Was biete ich an?” Beantworten. Und “Wen möchte ich mit meinem Angebot ansprechen?”. Darüber hinaus sollte der Anbieter wissen, aus welchem ​​Bereich seine Kunden kommen und über welche Kanäle sich die Käufer über Produkte informieren. Durch die Beantwortung dieser Fragen kann das Unternehmen sehen, wie es sich präsentieren muss, um Sichtbarkeit und Reichweite ohne Hilfe von vermeidlichen Abzocker-Firmen zu erreichen.

Die Unternehmens-Website als virtuelle Visitenkarte ist ein hilfreicher Kanal, um Ihre eigene Präsenz zu erhöhen. Dies wirft die Frage auf, wie der Online-Auftritt optimal gestaltet werden kann. Eine stimmige Navigation, aussagekräftige Bilder und gut formulierte Texte sind die Grundlage. Je nach Angebot und Zielgruppe kann erwogen werden, weitere Features wie einen Online-Shop einzurichten, wenn dies für den Kunden als sinnvoll erachtet wird und einen echten Mehrwert bietet. Bei der Gestaltung der Unternehmenswebsite sollte die Perspektive des Käufers berücksichtigt werden, da 64% * der Käufer Zugang zu allen relevanten Informationen über Produkte und Dienstleistungen online haben möchten.

Schutz vor Abzocker-Firmen: Wo KMU Hilfe bekommen können

Nachdem die Selbstanalyse durchgeführt wurde, besteht der nächste Schritt darin, die erarbeiteten Punkte umzusetzen. Da die Möglichkeiten sehr groß sind und neue hinzukommen, ist es für viele Unternehmen schwierig, den Überblick zu behalten. Es gibt oft einen Mangel an Wissen über die Vor- und Nachteile bestimmter Online-Marketing-Tools und deren korrekte Verwendung.

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