AMP für E-Mails

AMP für E-Mails – Google startet offiziellen Launch

Bereits vor einem Jahr wurde das AMP für E-Mails Feature angekündigt, jetzt hat Google Worten Taten folgen lassen. Seit kurzem ist das Feature für „Accelerated Mobile Pages for Email“ kurz AMP von Google offiziell gelauncht. Das Feature soll E-Mails von den Inhalten her dynamischer machen, ähnlich wie man es vom Surfen auf einer Website kennt. Interaktionen des Empfängers in der E-Mail sollen so innerhalb der E-Mail-Inhalte durch navigieren, surfen und klicken erstmals möglich gemacht werden.

AMP für E-Mails: Mehr als nur Link-Klicks

Während sich die Darstellung des Internets rasant geändert hat, haben sich die Inhalte von E-Mails über die letzten zehn Jahre nicht groß geändert. Seit Jahren beschränkt sich die Interaktionsmöglichkeit für Empfänger auf das Klicken auf weiterführende Links. Mit AMP für E-Mails will Google also die E-Mail nahezu revolutionieren. Inhalte wie das Ausfüllen von Fragebögen, das Antworten auf Kommentare und das Surfen in Online-Shops sollen jetzt möglich sein. Standard-AMP-Features wie Formulare, Listen und Carousel, welche bereits aus der Webseitenentwicklung bekannt sein dürften, werden nun auch in der Mail unterstützt. Die Nutzererfahrung beim Surfverhalten von Webseiten soll also komplett in der AMP E-Mail ermöglicht werden und durch dynamische Inhalte, die auf Interaktion reagieren, komplett abbildbar werden.

Große Partner beim Start von AMP für E-Mails mit dabei

Das AMP für E-Mails interessant ist, zeigt die große Liste an Partnerunternehmen, die zum Start direkt mit dabei sind. Pinterest, Booking.com oder Doodle nutzen das neue Format bereits und dürften zur Verbreitung desselbigen stark beitragen. Zwar bemängeln Kritiker das Vorgehen, Webseiteninhalte jetzt auch in E-Mails zu übertragen und geben den Ratschlag, einfach schneller ladende AMP in den Webseiten selber zu entwickeln, die Marketingpotenziale dieses neuen Features dürften aber nichtsdestotrotz für einen großen Anklang in den Abteilungen des jeweiligen Unternehmens sorgen.

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