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Facebook baut AR-Brille

Facebook baut AR-Brille: Augmented Reality als Tool sozialer Vernetzung

Facebook muss in Europa schwindende Nutzerzahlen hinnehmen, obwohl es bei dem sozialen Netzwerk rein geschäftlich gut läuft. Facebooks Antwort darauf ist aber keineswegs die Konzentration aufs Kerngeschäft, sondern die Ausweitung mit Hilfe der AR-Brille.

Bereits vor Jahren kaufte das kalifornische Unternehmen den Hersteller von VR-Brillen Oculus, nun soll eine eigens entwickelte AR-Brille folgen. Damit möchte Mark Zuckerberg auch Apple und Google Konkurrenz machen.

AR-Brille? Das verbirgt sich hinter Augmented Reality

AR ist kein ganz neues Prinzip, aber in den letzten Jahren hat die Technologie immer weitere Sprünge gemacht. Einen ersten massentauglichen Vorgeschmack konnten Sie sich bei Pokémon GO verschaffen, die Integration der Monster auf die Straße hat gezeigt, wie verspielt die veränderte Realität sein kann.

Auch Google Glass war eine erste Version einer AR-Brille, die aber womöglich noch zu früh kam. Ausgerechnet Suchmaschinengigant Google konnte sich mit der Technologie nicht durchsetzen.

Anders als bei Virtual Reality werden Sie als User bei einer AR-Brille nicht von der Welt abgeschottet, Elemente werden stattdessen dem Kamerabild zugeschaltet oder auf durchlässiges Glas projiziert.

Von Plattform zur Hardware – so will Facebook die AR-Brille salonfähig machen

Inzwischen hat Facebook auch offiziell bestätigt, dass das Unternehmen an einer AR-Brille arbeitet. Ficus Kirkpatrick ist Facebooks Leiter der AR-Abteilung und bestätigte die Hardwareentwicklung jüngst auf einem Event in LA.

Mit eigener Hardware würde Facebook sich weiter von Apple und Google entfernen, derzeit ist das Netzwerk eben noch auf die Technologie der anderen angewiesen. Mit dem Labor in Gebäude 8 besitzt Facebook bereits jetzt die Infrastruktur zur Entwicklung neuer Technologien, erste Gadgets verließen das Labor bereits.

Doch ganz konkurrenzlos wird der Einstieg für Facebook nicht werden, gerade Microsoft arbeitet mit Hochdruck daran, das eigene Produkt – die HoloLens – auf den Markt zu bringen. In Redmond hat man schließlich Nachholbedarf, weil die Smartphone-Ära fast gänzlich verpasst wurde.

Auch Apple hat bereits Unternehmen, die sich mit Augmented Reality beschäftigten geschluckt und kann deren Technologien nun frei integrieren. Für Mark Zuckerberg gilt der Bau einer AR-Brille schon lange als gestecktes Ziel, die Akquise von Oculus und die Arbeit an Virtual Reality Applikationen galt dem Facebook-Gründer nur als Zwischenschritt.

Ob aber nun mit VR- oder AR-Brille, Facebook möchte seinem Arbeitsprinzip treu bleiben: Menschen mit der eigenen Technologie zu verbinden.

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